Betr "Lobby für Menschen ohne Wohnung"

Dieser Blogeintrag bezieht sich auf eine aktuelle Veröffentlichung des #KölnerWochenspiegel, die man unter dem Kurz-Link http://gleft.de/3rg auf der Webseite des Anzeigenblatt aufrufen kann. Aus dem eigentlichen Bericht möchte ich drei Punkte aufgreifen.

  • “Tatsächlich konnte die Obdachlosigkeit laut Medienberichten in Finnland reduziert werden. Diese Tendenz basiert auf dem sogenannten “Housing-First-Programm””

#HousingFirst? Dazu kann man sich entweder unter https://frama.link/housingfirst-doku eine Dokumentation des Senders ARTE anschauen oder, wer es kurz und knackig mag, einen Kurz-Clip der #YsäätiöFoundation unter https://frama.link/housingfirst. Bei dem Kurz-Clip sind die Untertitel in Englisch, Original in Suomi.

Diese Aussage ist zunächst, wegen dem “mehr als”, sachlich richtig. Denn schlussendlich weiß niemand genau wie viele obdach- UND wohnungslose Menschen es in Köln gibt. #Obdachlosigkeit wird in Deutschland statistisch nicht erfasst. Weder vom Bund, noch von den Ländern, noch von den Gemeinden und Städten. In #NRW zumindest wird zwar #Wohnungslosigkeit erfasst, jedoch arbeitet hier die Verwaltung der Stadt Köln mit Zahlen die nicht korrekt sind. Weil diese nicht alle Menschen berücksichtigen die an einem Stichtag ordnungsbehördlich durch die Stadt Köln untergebracht sind.

  • “Die Politik muss hier schnell ein Konzept entwickeln.”

Hier zunächst die Anmerkung dass man in #Köln entgegen der Auffassung der Verwaltung der Stadt oder mancher Freier (Kirchlicher) Träger in keiner Weise “gut aufgestellt” ist. Die Schlüsselfrage die zu klären ist? Wie will man Menschen, die zur Zeit ohne eigenen Wohnraum sind, unterbringen bis mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen wurde und bezugsfertig ist? Die Antwort muss lauten, #menschenwürdig, und zwar so, dass Betroffene #selbstbestimmt leben und #frei entscheiden können.